Archiv der Kategorie: #bunterunterricht

Die „4K“ neu in Szene gesetzt

Gedanken zur grafischen Umsetzung

Auch wenn wir uns in der Digitalisierungsdebatte oft nicht auf einen größten gemeinsamen Nenner einigen können, gibt es dennoch Modelle, die als allgemein anerkannt gelten dürfen. Eines davon ist das 4K-Modell des Lernens im 21. Jahrhundert. (Mehr dazu erfährst du bei Jöran Muuß-Meerholz.)

Für meinen Beitrag zum Thema "Warum sollten wir uns auf die Digitalisierung des Lehrens und Lernens einlassen?" habe ich nach einer grafischen Darstellung gesucht, mit der es den "analogen" KuK möglich wird, die Kernaussage des Modells so schnell wie möglich zu erfassen, denn kaum etwas nervt mehr als Hürden beim Verständnis von "vereinfachten" Schaubildern... Leider wurde ich nicht so recht fündig, weswegen ich selbst Hand angelegt habe.

Weiterlesen

Warum sollten wir uns auf die Digitalisierung des Lehrens und Lernens einlassen?

Abstract

Worum geht's? | Mittlerweile gibt es bereits siebeneinhalb Folgen meiner Tutorial-Serie "Pad-agogisch wertvoll" und auch wenn ich im Leitartikel bereits die Gründe dafür genannt habe, warum ich diese ins Leben gerufen habe, haben wir uns noch nicht der Frage gewidmet, warum es auch für Dich gewinnbringend sein kann, Dich der Digitalisierung des Lehrens und Lernens zu verschreiben. Weil es gerade für Neulinge im Bereich der Digitalisierung wichtig ist, zu wissen, warum sie Zeit und Nerven (die wohl wichtigsten Ressourcen im Lehreralltag) auf den Erwerb von Expertise in diesem Bereich verwenden sollten, begeben wir uns heute auf Spurensuche nach den lohnenswerten Aspekten der Digitalisierung.

Weiterlesen

Blogs für den Unterricht nutzen – Anwendungsideen

Abstract

Worum geht's? | In Vol. 7 der "Pad-agogisch wertvoll"-Tutorial-Serie erkläre ich, wie man einen Blog einrichtet und mit Inhalten füllt. In diesem ergänzenden Beitrag möchte ich aufzeigen, wie man Blogs im und für den Unterricht nutzen kann, um euer neu erworbenes technisches KnowHow nicht im "luftleeren Raum" stehen zu lassen, denn das, was Blogs ermöglichen, kann großartige Impulse für den Alltagunterricht und insbesondere für die Projektarbeit geben. 😉

Weiterlesen

Arbeiten mit Blogs – (Technisches) Tutorial

Abstract

Worum geht's? | Blogs sind als Medium für den Unterricht zwar seit längerer Zeit bei der "digitalen Avantgarde" (und in schriftlichen Hausarbeiten 😉) en Vogue, gleichzeitig scheuen sich viele KuK, sie im Unterricht einzusetzen, weil sie befürchten, sich damit einen riesigen Berg Arbeit aufzuhalsen, für dessen Bewältigung man nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch jeweils ein abgeschlossenes Informatik- und Design-Studium braucht. Glücklicherweise ist Bloggen (mittlerweile) nicht mehr damit verbunden, dass man sich zuerst fünf Programmiersprachen aneignen muss, um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen...eigentlich ist es sogar ganz einfach. Und deswegen zeige ich auch, wie's geht. Nimm dir einen Kaffee und - wenn du gleich loslegen willst - ein Stündchen Zeit. Ich verspreche dir, dass du danach schon die mit deinen SuS starten könntest - und zwar ohne ein einziges Zeichen in HTML geschrieben zu haben!

Was brauchst du dafür? | Ein Stündchen Zeit | Eine Idee, wofür du den Blog einsetzen willst*  | einen Laptop, PC oder ein Tablet als Arbeitsgerät (weil wir den Browser nutzen) | eine (Dienst-)Mailadresse zur Registrierung

Weiterlesen

Die Fünf-Schritt-Lesemethode: Ein #sketchnote-Arbeitsblatt

Nachdem ich es vor ein paar Tagen geschafft habe, das Tutorial zum Erstellen von digitalen Sketchnotes mit Paint.NET auf Public Domain- bzw- 100%-Free-Fonts umzustellen, um urheberrechtlich auf der sicheren Seite zu sein (leider hatte ich feststellen müssen, dass Unterrichtszwecke bei "Free for private use"-Fonts unterschiedlich beurteilt wurden, was ein recht unübersichtliches Lizenzgewirr zur Folge hatte... ), sollen nun auch die Materialien folgen, die ich als Sketchnotes erstellt habe.

Den Anfang macht ein Arbeitsblatt, das ich im letzten Schuljahr gleich in mehreren Jahrgangsstufen (getestet in der Sek I/ Klassen 7-10) einsetzen konnte und das (man höre und staune! ) nicht nur für "meine" Fächer geeignet ist, sondern für alle, in denen Texte gelesen werden, die die SuS möglichst selbstständig erarbeiten und verstehen können sollen, weil darauf die Fünf-Schritt-Lesemethode erklärt wird, die die Texterschließungskompetenz durch entsprechend universell einsetzbare Handlungsanweisungen fördern soll.

Weiterlesen

Tutorial: Digitale #sketchnotes erstellen

Hallo ihr Lieben!

Ich kann mich noch ganz gut an eine Szene erinnern, als mich mein Fachleiter fragte, ob mir bewusst sei, was für eine Mühe ich mir mit der Optik meiner Materialien gäbe. Er hatte – mal wieder – den Nagel auf den Kopf getroffen, denn ich gehörte noch nie zu den Menschen, die einfach irgendwas in Word zusammenschreiben können, formatierungslos, 12pt Times New Roman #wasisteinblocksatz #istdaseinverwandterderblockschokolade?… Ich bin Formatierungs- und Büromaterialienfetischist, ich male Arbeitblätter gerne mal selbst #inklusivedeutschlandkarte oder versuche sie optisch so anzupassen, dass sie dem Original, an das ich erinnern oder das ich ein bisschen auf die Schippe nehmen will, möglichst ähnlich sehen. Wenn ich nicht gerade Sechstklässler vor mir habe, die von „CSI:Miami“ noch nie was gehört haben und denen ich deswegen „CSI:Ötzi – Auf Spurensuche im Eis“ halt doch mit gewöhnlichen Detektivgeschichten schmackhaft machen muss, beschert mir das dann doch das ein oder andere Mal das altbekannte „Frau Wehpunkt, ist das Photoshop?“ und macht mich ein bisschen stolz auf meine Arbeitsblätter und Folien.

Das kostet mich zugegebenermaßen auch immer wieder Zeit, aber gleichzeitig ist es – sobald der Inhalt einmal steht – auch mal ganz entspannend, noch ein bisschen sinnbefreit rumzuklicken und zu sehen, was man dem Inhalt noch Gutes tun kann, damit er eine reale Chance darauf hat, ordentlich abgeheftet zu werden statt verknickt zwischen Pausenbrot und leerem Klebestift zu landen. #gebichmirmühetunsieesauch #zumindestmanchmal

Alles fing damit an, dass Tutorial: Digitale #sketchnotes erstellen weiterlesen

Tafelbilder – Relikte aus der „Kreidezeit“?

Bob Blume hat zur Blogparade aufgerufen und auf den ersten Blick mag es verwundern, dass er sich Beiträge der digitalen Lehrercommunity zum Thema "Tafelanschriebe" erhofft, während die Medien landauf, landab das "Ende der Kreidezeit" aufrufen und auch in Bayern gerade Finanzmittel für Smartboards angekündigt wurden.

Die Kreidetafel und die Kreidefinger mögen vielleicht in den nächsten Jahren von der Bildfläche verschwinden, die Idee des Tafelbildes dagegen halte ich für weitaus zeitloser, weswegen ich diesem Thema, bevor ich noch ein paar Anmerkungen dazu mache, einfach mal ein Tafelbild widmen möchte:

Weiterlesen

Es geht nicht um uns.

Wir sind die Guten. Wir sind Teil einer Graswurzelbewegung, wir sind die digitale Avantgarde – die, die die ausgetretenen Pfade verlassen und voranschreiten auf neuen Wegen – WIR werden die sein, von denen man in den Geschichtsbüchern lesen wird, dass sie die Digitalisierung der Schulen maßgeblich vorangebracht haben, weil sie unermüdlich in den Sozialen Medien und auf ihren Blogs dafür gestritten haben, dass die Technik in die Schulen muss, aber halt – da ist noch viel mehr – dass sie mit einem Masterplan, gerne „Konzept“ genannt, in die Schule muss, damit diese zukunftsfest wird! Wir glauben daran, dass wir die Enzyklopädisten unter den Revolutionären sein werden – die, die bereits alles Wissen zusammengetragen hatten, bevor Fackeln und Mistgabeln zum Sieg über überkommene Systeme verhelfen werden! Fehlendes WLAN wird uns nicht aufhalten, Kreidestaub unser Drängen nicht bremsen, BYOD1 hat schließlich bei den Mistgabeln auch schon funktioniert! Und jetzt alle: „Aux armes, citoyens, Formez vos bataillons, Marchons, marchons!“ Vive la revolution! 🏴‍☠️

Weiterlesen

Lern(T)Räume? – Neue Raumkonzepte fürs Klassenzimmer

Die Bildungspunks haben zur Blogparade gerufen, das Thema lautet "Neue Raumkonzepte für Klassenzimmer" und ich möchte mich gerne mit einer kleinen Sammlung aus Träumen und Albträumen daran beteiligen.

Rückblende, Sepiafärbung, Bildrauschen: Frau Dromedar in den ersten Wochen des Referendariats. 

Wenn ich so zurückdenke, dann war das erste Halbjahr des Unterrichtens und Hospitierens von einer Fülle ungewöhnlicher Räume geprägt: Während draußen die Sonne schien und von goldenem Oktober kündete, schwitzten wir auf unseren Klappstühlen selbst beim Zusehen im Unterricht, wenn wir im Neubau saßen, in dem aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen #pragerfenstersturz vorhandene Fenster nicht komplett geöffnet, sondern nur gekippt werden können. Meine Stunden in Geschichte und Sozialkunde hielt ich in einem Kellerverlies

Weiterlesen