Abstract

Worum geht's? Bereits im letzten Post habe ich es angekündigt, nun gehen wir also in die Vollen und ich will versuchen, als nerdiger Frischling in Sachen "Digitale Bildung" ein bisschen Licht ins Dunkel der digitalen Welten für all diejenigen zu bringen, die sich da bisher noch nicht so recht rantrauen, gerne aber Neues ausprobieren möchten. Wir starten bei den absoluten Basics, nämlich bei Hard- und Software, denn einerseits möchte ich sicherstellen, dass wir von möglichst ähnlichen Voraussetzungen ausgehen können bzw. dass ihr wisst, ob meine Tutorials für euch geeignet sind, und andererseits glaube ich, dass bereits hier für Frischlinge der ein oder andere hilfreiche Tipp lauern könnte.

Um die Übersichtlichkeit zu wahren, habe ich der Hard- und der Software zwei Posts (Vol. 2a & 2b) gewidmet, die gleichzeitig erscheinen, damit wir dann im nächsten Schritt in die Praxis eintauchen können.

Die Hardware

Was brauche ich...persönlich?

  • Desktop-PC oder Laptop

Ich denke, dass sich dieser Punkt von selbst ergibt, denn du brauchst ein Arbeitsgerät. Desktop-PC oder Laptops mit Windows-Betriebssystem sind wohl in der überwiegenden Mehrheit der Schulen zu finden (ich habe bisher auch noch keine anderen Systeme kennengelernt) und bilden damit einen wichtigen Teil der Arbeitsrealität ab, weswegen sich die Tutorials zunächst auch darauf beziehen werden. Ich verwende Windows 10.

  • Smartphone

Ein Smartphone macht dir das Leben in vielerlei Hinsicht leichter und es wird auch in den Tutorials immer wieder eine Rolle spielen. Nach meiner aktuellen Planung geht es zunächst um die dienende Rolle des Geräts & vor allem von verschiedenen Apps, später wird es aber eine wichtigere Rolle spielen und selbst zum Arbeitsgerät werden - auch für die Schüler.

  • USB-Stick

USB-Sticks sind ein wunderbares Mittel für den Datentransfer, bitte aber auch nur dafür! Ich besitze einen USB-Stick für die Daten, die mit in den Unterricht sollen und einen für das, was die Schüler auf keinen Fall etwas angeht (z.B. die Angabe für die nächste Schulaufgabe oder Notenlisten). Ich speichere Dateien in aktuellen Versionen nie (!) nur auf einem Stick, denn die Dinger gehen - gerade im hektischen Schulalltag - auch gerne mal kaputt (deswegen werden wir uns ganz bald auch mit der Cloud beschäftigen), sondern mache auch immer eine Kopie auf dem Rechner, an dem ich gerade bin (geht am Schulcomputer natürlich nur, wenn jeder Lehrer einen eigenen passwortgeschützten Speicher hat...)

  • Externe Festplatte

Man kann es nicht oft genug mantraartig wiederholen: Speichere deine Dateien regelmäßig komplett auf einer externen Festplatte, um Datenverlust zu vermeiden. Aus eben diesem Grund nehme ich sie auch nicht mit in die Schule (zu groß ist mir die Gefahr, dass sie wegkommt oder zu Bruch geht), sondern überlasse den Transfer dem USB-Stick.

  • Dienst-Mailadresse

Gerade bei der E-Mail-Adresse lege ich Wert auf die Trennung von Dienst- und Privatadresse und hier gibt es neben den dienstrechtliche Gründe und praktische: Datenschutz ist natürlich ein wichtiges Thema (nicht nur die der Schüler, sondern auch die eigenen), aber auch Accountregistrierungen für beruflich benötigte Programme/ Web-Apps etc. lasse ich darüber laufen, um die Privatadresse irgendwie von Überflutung freizuhalten. Stellt der Arbeitgeber keine dienstliche Mail-Adresse, würde ich in jedem Fall dazu raten, einfach ein gewöhnliches Konto mit "Dienstnamen"* einzurichten, um sich das Leben zu erleichtern.

*An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass darüber natürlich - gerade bei mangelnder Verschlüsselung - keine sensiblen Daten preisgegeben werden sollten, wobei ich in dieser Hinsicht sowieso altmodisch bin und auf face-to-face setze.

Was brauche ich...in der Schule?

Was die Hardware in der Schule betrifft, backen wir für den Anfang mal (ich hoffe, ihr könnt das genauso sehen ^^) kleinere Brötchen und gehen von dem aus, was ich glücklicherweise bisher an allen Schulen vorfinden durfte.

  • Klassenzimmer mit PC & Beamer

Zwar höre ich immer noch von Schulen, in denen die Klassenzimmer nicht mit PC und Beamer als Grundausstattung versorgt sind, dennoch hoffe ich, dass mittlerweile für jeden Kollegen in der Bundesrrepublik zumindest ein portabler PC mit Beamer verfügbar ist.

  • einen Computerraum

Weil "digitaler Unterricht" vor allem bedeutet, dass die Schüler mit den digitalen Medien tätig werden, brauchst du, sobald wir Stufe 2 zünden, auch mal einen Computerraum und auch hier bleibt mir wieder nichts anderes übrig als zu hoffen, dass du auf einen zugreifen kannst, wenn du ihn brauchst.

Und was ist mit Smartphones, Tablets, Interactive Smartboards, Dokumentenkameras und dem ganzen App-Gedöns?

Erwischt! Das haben wir auch an meiner Liebligsschule noch nicht flächendeckend und ich schreibe diese Tutorial-Serie ja vor allem deswegen, weil ich bei den Geräten anfangen will, von denen ich glaube, dass sie den meisten Kollegen geläufig sind, dass aber bei ihrer Benutzung noch Luft nach oben ist. Für den Moment habe ich mir also vorgenommen, mit den Basics zu starten und deswegen werden sich die ersten Teile dieser Tutorial-Serie vor allem auf die soeben genannten Geräte beziehen - was ja nicht heißt, dass wir uns nicht auch irgendwann anderen widmen. 😉

Das war's, was ich zum Thema Hardware zu sagen hätte und ich werde mich jetzt gleich dem zweiten Teil der Setup-Posts widmen, nämlich meinen absoluten Lieblings-Ich-kann-nicht-ohne-Software-Programmen. Natürlich ging's in diesem Post vor allem um Vorgeplänkel und eine kleine Übersicht, wenn du aber Fragen hast, immer her damit - ob via Kommentar, Twitter, Instagram oder E-Mail. Ich freu mich drauf!

Kristina


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