Alle Beiträge von Kristina

Digitales Illustrieren mit dem iPad Pro und Paint.NET

Dass ich mit knapp 30 ein Kindheitshobby wiederentdecken würde, hätte ich nicht unbedingt gedacht... Aber wenn mich jemand fragt, was ich in meiner Freizeit gerne mache, dann kommt es seit ein paar Monaten immer öfter vor, dass ich antworte "Ich male gern." und auch bei der Frau mit dem Dromedar war schon das eine oder andere oder nochmal andere Ergebnis zu sehen. Seit ich ein iPad Pro besitze, macht mir diese Beschäftigung nämlich endlich wieder Spaß, denn im Gegensatz zu früher, als mich das ständige Radieren einfach zu viel Geduld kostete und das digitalisierte Ergebnis wirklich nie mit der Farbbrillanz der Vorlage mithalten konnte, komme ich heute viel schneller und ohne lästiges Papierdurchwetzen ans Ziel.

Da ich in letzter Zeit häufiger gefragt wurde, wie meine Illustrationen entstehen, wollte ich euch einen kurzen Überblick über Hard- und Software geben, die ich für meine Zeichnungen verwende.

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Im Spiegel – Ein Essay über Reflexionskompetenz

Abstract

Worum geht’s? | Ein zentrales Ziel der Lehrerausbildung ist die Entwicklung von Reflexionskompetenz. Deren Anbahnung geht einher mit der stetig wiederkehrenden Aufgabe an die Auszubildenden, das eigene pädagogische und didaktische Handeln und Wirken zu reflektieren. Die Lösung dieser Aufgabe stellt sie vor große Herausforderungen, weil sie voraussetzt, sich einen Spiegel vorzuhalten, das Gesehene von sich selbst zu abstrahieren und die eigenen Handlungen in den Zusammenhang des großen Ganzen einzuordnen, um die Rolle des Lehrenden für den Lernerfolg der SchülerInnen zu beurteilen und die eigene Professionalität weiterzuentwickeln. Vielfach wird die Entwicklung von Reflexionskompetenz als unangenehm betrachtet, weil sie auf einer Ebene stattfindet, die tief unter aller Professionalität in unserer Persönlichkeit beheimatet zu sein und ihre Bewertung damit unser Selbst anzugreifen scheint, an das wir keine Fremden heranlassen wollen.

Mit diesem Essay möchte ich zu zeigen versuchen, dass auch die Reflexion auf der persönlichen Ebene eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Lehrerpersönlichkeit spielen und für das eigene Verständnis von Unterrichts- und Lehrerfolg von großer Bedeutung sein kann, und dass es sich lohnt, sich auf diese Herausforderung einzulassen, auch wenn sie unangenehm erscheinen mag.

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Rezension: „Abc der gelassenen Referendare“ von Bob Blume

Ich habe Freistunde und sitze im Lehrerzimmer. Vor mir eine Tasse Kaffee und ein Stapel Arbeit, obenauf Bob Blumes Büchlein "Das ABC der gelassenen Referendare", das einer Rezension harrt. Mit einem gut gelaunten "Darf ich mal?" schnappt sich die Kollegin das Werk und beginnt mit der Inbrunst der erfahrenen Deutschlehrerin zu rezitieren:

P wie Pädagogik

Es hüpft im Pullunder durch den Gang und öffnet die Tür. Alle Seminarteilnehmer schauen sich misstrauisch an. Es hüpft weiter und erklärt und erzählt. Dann bittet es die Teilnehmer aufzustehen. Sie sollen auch hüpfen. Alle heben die Arme über den Kopf und würden sie dort doch lieber zusammenschlagen oder im Erdboden versinken. Es ist der Pädagogikdozent. Während die einen peinlich berührt die Übungen machen und aussehen, als wollten sie in der Waldorfschule zum Klassensprecher gewählt werden, möchten die anderen am liebsten nur noch im Boden versinken. [S. 72]

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Das SAMR-Modell von Puentedura neu illustriert

Abstract

Nachdem ich meine Fassung der Illustration des SAMR-Modells von Puentedura bereits vor einiger Zeit zur Diskussion gestellt hatte, habe es endlich geschafft, eure Anregungen und meine davon inspirierten Gedankengänge in die Überarbeitung der Grafik zu packen und darf sie nun nicht ganz ohne Stolz präsentieren: 

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#refisbelike – Ein wundervoller Moment im Referendariat

Auf der Suche nach dem Wunderbaren

Worum geht's? | Bob Blume ist auf der Suche nach dem Wunderbaren1, er hat eine Blogparade gestartet und ein großartiges Ziel formuliert, er möchte nämlich die wundervollen Momente des Referendariats sammeln, um allen aktuellen und zukünftigen ReferendarInnen zu zeigen, dass das Ref nicht nur Stress, Hektik und viel Arbeit bereithält, sondern dass es auch eine Zeit der großartigen Erfahrungen ist. Mit diesem Beitrag möchte ich mich daran beteiligen.

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Wie kann ich analoge Bilder in digitale Dokumente einfügen?

Abstract

Worum geht's? | In den Fortbildungen zu Word und PowerPoint war es gelegentlich ein Thema, wie man denn nun eigentlich so ein Bild, über das man nur analog verfügt, in ein Arbeitsblatt oder eine PowerPoint-Präsentation einfügen kann. Deswegen habe ich eine kleine Anleitung geschrieben, um zu erklären, wie man das schnell und einfach lösen kann. Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, aber ich gehe davon aus, dass Smartphones mit einer Mailapp die zugänglichste Lösung für viele KuK sind.

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Das Twitterklassenzimmer – DANKE!

 

An manchen Tagen denke ich mir, ich hätte diesen Blog besser nicht starten sollen. Es sind die Tage, an denen ich einen Artikel mit dem Klick auf „Veröffentlichen“ in die Weiten des Internets entlasse. Wie Reinhard Kahl im Interview „Die Individualität des Lernens“ erklärt, sind unsere Schulen noch lange nicht angstfrei und sie waren es zu meiner Schulzeit auch nicht. So viel sich seitdem verändert hat, so sehr ich mich verändert habe und darum bemüht bin, mein Handeln stetig weiter zu professionalisieren, so sehr fühle ich mich in den Momenten einer Veröffentlichung für eine Nanosekunde wie die Schülerin, die einen Aufsatz abgibt und befürchten muss, ihn mit Rot bedeckt vom Lehrer wieder zurückzubekommen, oder dass die Leistung womöglich sogar noch in Kopie vor der Klasse als negatives Beispiel am Tageslichtprojektor buchstäblich durchleuchtet wird.

Ich möchte diesen Moment nutzen, um Das Twitterklassenzimmer – DANKE! weiterlesen

Bilder mit freier Lizenz finden

Abstract

Worum geht's? | Weil es in meinen Fortbildungen zu Themen wie ThingLink oder AdobeSparkVideo im Unterricht nutzen immer wieder ein Thema war, wie man lizenzfreie Bilder findet, die man bedenkenlos für den Unterricht und vor allem die Speicherung auf öffentlich zugänglichen Plattformen finden kann, möchte ich in diesem kurzen Beitrag Wege aufzeigen, wie man mit dieser Problematik umgehen kann.

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Interaktive Bilder erstellen mit ThingLink

Abstract

Worum geht's? | ThingLink ist ein Webtool bzw. eine App für Smartphones und Tablets, die es in der kostenlosen Basisversion ermöglicht, zu hochgeladenen Bildern und Grafiken Punkte hinzuzufügen, sogenannte "Tags", die beim Anklicken weitere Informationen in Text- oder Linkform bereitstellen, sodass interaktive Grafiken entstehen, die online genutzt werden können. In diesem Tutorial möchte ich die Funktionsweise von ThingLink erklären und Nutzungsideen für den Unterricht vorstellen.

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Was bleibt – ein etwas anderer Rückblick

Wieder ist ein Jahr vergangen, eigentlich wäre es an der Zeit für einen Jahresrückblick, eine buntes Panorama der bedeutendsten Momente des Jahres 2017, für die lustigen Pannen, für die großen und die kleinen Katastrophen und natürlich besonders für die Highlights und die Erfolge – kurzum für alles, was dieses Jahr spannend, bunt und ereignisreich gemacht hat. Was bleibt – ein etwas anderer Rückblick weiterlesen