Archiv der Kategorie: Stolpersteine

Im Spiegel – Ein Essay über Reflexionskompetenz

Abstract

Worum geht’s? | Ein zentrales Ziel der Lehrerausbildung ist die Entwicklung von Reflexionskompetenz. Deren Anbahnung geht einher mit der stetig wiederkehrenden Aufgabe an die Auszubildenden, das eigene pädagogische und didaktische Handeln und Wirken zu reflektieren. Die Lösung dieser Aufgabe stellt sie vor große Herausforderungen, weil sie voraussetzt, sich einen Spiegel vorzuhalten, das Gesehene von sich selbst zu abstrahieren und die eigenen Handlungen in den Zusammenhang des großen Ganzen einzuordnen, um die Rolle des Lehrenden für den Lernerfolg der SchülerInnen zu beurteilen und die eigene Professionalität weiterzuentwickeln. Vielfach wird die Entwicklung von Reflexionskompetenz als unangenehm betrachtet, weil sie auf einer Ebene stattfindet, die tief unter aller Professionalität in unserer Persönlichkeit beheimatet zu sein und ihre Bewertung damit unser Selbst anzugreifen scheint, an das wir keine Fremden heranlassen wollen.

Mit diesem Essay möchte ich zu zeigen versuchen, dass auch die Reflexion auf der persönlichen Ebene eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Lehrerpersönlichkeit spielen und für das eigene Verständnis von Unterrichts- und Lehrerfolg von großer Bedeutung sein kann, und dass es sich lohnt, sich auf diese Herausforderung einzulassen, auch wenn sie unangenehm erscheinen mag.

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Bilder mit freier Lizenz finden

Abstract

Worum geht's? | Weil es in meinen Fortbildungen zu Themen wie ThingLink oder AdobeSparkVideo im Unterricht nutzen immer wieder ein Thema war, wie man lizenzfreie Bilder findet, die man bedenkenlos für den Unterricht und vor allem die Speicherung auf öffentlich zugänglichen Plattformen finden kann, möchte ich in diesem kurzen Beitrag Wege aufzeigen, wie man mit dieser Problematik umgehen kann.

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E-Mails mit Anhang empfangen und verschicken – Pad-agogisch wertvoll Vol. 10

Abstract

Worum geht's? | Heute gibt's ein ganz schnelles Tutorial zum Thema "Mails mit Anhängen empfangen, bearbeiten und verschicken". Da ich mir mit dieser Serie ja vorgenommen habe, Fragen zu beantworten, die sich KollegInnen möglicherweise stellen, wollen wir uns mal gleich ans Werk machen.

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Schiedsrichterkarten als Reflexionsanlass

Zeitgleich mit diesem Post ist ein zweiter erschienen: In "Wer schreibt, bleibt? - Über Sinn und Widersinn des Abschreibens als pädagogische Maßnahme" gehe ich der Frage nach, ob das Abschreiben-Lassen von Texten noch als zeitgemäße Maßnahme betrachtet werden kann und dabei habe ich - ohne spoilern zu wollen - nur wenige Anlässe finden können, bei denen ich diese Konsequenz eventuell als sinnvoll erachten würde.

Weil ich mir nur ungern vorwerfen lassen möchte, dass es sich dabei um destruktive Kritik handelt, weil ich keine Alternativen aufzeigen würde, habe ich mich entschieden, in diesem Beitrag meine Schiedsrichterkarten mit euch zu teilen, die ich im Zusammenhang mit meinem persönlichen Dauerbrennerprojekt "Was für ne Kklasse, Mannschaft!" entwickelt habe und die als Reflexionsanlass für möglichst viele Arten von Unterrichtsstörungen dienen sollen.

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Wer schreibt, bleibt? – Über Sinn und Widersinn des Abschreibens als pädagogische Maßnahme

Leugnen ist zwecklos: Jeden Tag produzieren SuS kilometerweise mehr oder weniger sorgfältig abgeschriebene Texte, weil sie sich nicht an Schul- oder Unterrichtsregeln gehalten haben und ob das eine sinnvolle Sache ist, wird teilweise heiß diskutiert. Den Anlass für diesen Text bildet der Tweet von @frausonnig, die diese Auszüge aus einem Grundschulplaner fotografiert hatte und auf Twitter nach Meinungen zu dieser "pädagogischen Maßnahme" fragte.

Ich könnte jetzt vollmundig versprechen, dass ich diese Frage im vorliegenden Artikel ein für alle Mal klären werde, sodass wir uns in der Kaffeeküche endlich netteren Themen widmen können. Aber das wäre Vorspiegelung falscher Tatsachen, weil in der Schulordnung, an die ich mich zu halten habe, klassische „Strafarbeiten“ in Form des stupiden Abschreibens gar nicht erlaubt sind, weswegen ihr zu Recht die „Ergebnisoffenheit“ eines solchen Prozesses anzweifeln könntet. Ich werde mich also umso mehr um die sorgfältige Ausleuchtung meines pädagogischen Standpunktes zum Thema bemühen müssen.

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Es geht nicht um uns.

Wir sind die Guten. Wir sind Teil einer Graswurzelbewegung, wir sind die digitale Avantgarde – die, die die ausgetretenen Pfade verlassen und voranschreiten auf neuen Wegen – WIR werden die sein, von denen man in den Geschichtsbüchern lesen wird, dass sie die Digitalisierung der Schulen maßgeblich vorangebracht haben, weil sie unermüdlich in den Sozialen Medien und auf ihren Blogs dafür gestritten haben, dass die Technik in die Schulen muss, aber halt – da ist noch viel mehr – dass sie mit einem Masterplan, gerne „Konzept“ genannt, in die Schule muss, damit diese zukunftsfest wird! Wir glauben daran, dass wir die Enzyklopädisten unter den Revolutionären sein werden – die, die bereits alles Wissen zusammengetragen hatten, bevor Fackeln und Mistgabeln zum Sieg über überkommene Systeme verhelfen werden! Fehlendes WLAN wird uns nicht aufhalten, Kreidestaub unser Drängen nicht bremsen, BYOD1 hat schließlich bei den Mistgabeln auch schon funktioniert! Und jetzt alle: „Aux armes, citoyens, Formez vos bataillons, Marchons, marchons!“ Vive la revolution! 🏴‍☠️

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