Die Frau mit dem Dromedar

Ein Blog über Schule, wertschätzende Pädagogik, bunte Didaktik und Digitalisierung

PowerPoint- Entdecke die Möglichkeiten!

Erinnert sich noch jemand an PowerPoint-Woman und Overhead-Man? Damals (2017, Anmerkung der Redaktion), als ich die Möglichkeiten von Präsentationssoftware als Unterrichtshelfer aufzeigen wollte, spielten die beiden eine Hauptrolle in einer wilden Mischung aus eBook, Präsentation und Graphic Novel, in welcher ich meine Erkenntnisse aus der Unterrichtsvorbereitung rund um und mit Bildschirmpräsentationen verarbeitete.

In diesem ominösen „Damals“ nutzte ich PowerPoint vor allem deswegen intensiv, weil die Klassenzimmer, in denen ich unterrichtete, ENTWEDER die Nutzung der Tafel ODER die Nutzung des Beamers ermöglichten – wollte ich nicht stundenlang festgekettet an den Schalter die Leinwand hoch- und wieder herunter-, hoch- und wieder herunterfahren. Also packte ich alles, was die Stunde betraf – vom ersten Medium bis zum letzten Arbeitsauftrag – in Präsentationen, ergänzte diese um digitale Pinnwände, Bastelvorlagen, Timer und Videos und erfreute mich, wenn ich diese vermeintlich perfekt vorbereiteten Stunden vor mir sah.

In Zeiten des Distanzunterrichts ist von der klassischen Stundenplanung mit dem impulsgebenden Einstieg, der fein säuberlich vorbereiteten Sicherung und den mannigfaltigen Sozialformwechseln nicht mehr ganz so viel übrig. Das liegt einerseits daran, dass ich nicht mehr im Referendariat bin, andererseits aber macht es überhaupt keinen Sinn, nur zu präsentieren, wenn alle anderen auch vor einem Gerät sitzen und daher ebenfalls digital produktiv werden können. 😈

Dass Präsentationssoftware allein schon wegen ihrer Funktionsvielfalt sowohl für den Präsenz- als auch den Distanzunterricht ein „Schweizer Taschenmesser“ sein kann, darf ich am kommenden Donnerstag in einer Fortbildung, in der ich mein PP-Expertinnenwissen unter Beweis stellen soll, hoffentlich den Teilnehmer:innen näher bringen. Dafür habe ich im digitalen Kuriositätenkästchen gekramt und aus den Fundstücken ein buntes Potpourri zusammengestellt, über das ihr, geneigte Leser:innen euch in dieser kleinen Präsentation zum Blättern einen Überblick verschaffen könnt.

Weil ich die Arbeitsphase so gestalten möchte, dass alle Anwesenden selbst aussuchen können, was sie umsetzen möchten, weil sie es gerade gut gebrauchen können, habe ich außerdem ein paar Tutorials gedreht, die Live-Klicktutorials vermeiden und mehr Produktivität für die einzelnen ermöglichen soll. Beides gibt’s – wie immer – hier für alle, die es brauchen können, zum Angucken, Nachmachen und Weitersagen.

Und falls ihr noch ein Argument braucht, um euch wirklich mal damit auseinanderzusetzen: Alle Materialien über PP sind mit PP entstanden. Und außerdem „Spurensuche“, das digitale Burgerbraten und sogar der erste (und einzige) originale „Die Frau mit dem Dromedar“-Animationsfilm.

Mehr Meta geht nicht, oder? 😉

Kristina

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